Gartenzäune und Co

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum wir Gartenzäune lieben? Vielleicht, weil Sie uns Schutz bieten vor Eindringlingen, vor streunenden Tieren, vor Wind und Wetter. Schon immer haben Gartenzäune und Garteneinfassungen Menschen inspiriert mehr daraus zu machen.

Der Holzzaun, der Klassiker aus Opas Garten

So sind inzwischen Holzzäune schon die reinsten Dekoelemente in Gärten geworden, die kunstvoll arrangiert, gezielt den Charakter einer Gartenkomposition erst so richtig zur Geltung bringen. Ob Jägerzaun, Lattenzaun, Staketenzaun in rustikal, modern, hoch, niedrig, farbig oder natur, es gibt kaum ein Gartenthema, das derart vielfältig ist.

So erhalten Sie im Fachhandel eine riesige Auswahl an Holzzäunen, mit deren Hilfe Sie jeden Gartenstil unterstreichen und begrenzen können. Aber auch das Selbermachen ist gar nicht so schwer und so mancher Heimwerker hat sich ans Werk gemacht, seinen ganz individuellen Holzzaun selbst zu schaffen.

Und im Anschluss entscheiden Sie, ob Sie den Gartenzaun in die Bepflanzung Ihres Gartens integrieren oder ihn sogar mit Kletterpflanzen begrünen möchten.

Gartenzäune aus Metall, vom Klassiker bis zu Hightech

Haben hoch herrschaftliche Gärten früher in erster Linie schmiedeeiserne Gartenzäune geschmückt, so kann man heute Metallzäune von elegant bis praktisch und von traditionell bis ultramodern gestalten. Selbst der berühmte Maschendrahtzaun, mag er vielleicht auch nicht allzu schön aussehen, aber Kletterpflanzen kann er zum Beispiel eine wunderbare Grundlage bieten, um zu einem lebenden Zaun zu mutieren.

Und der allerletzte Schrei, als Gartenbegrenzung, aber auch als Raumteiler, sind Drahtgitter, die mit dekorativen Flusskieseln gefüllt sind. Mit dekorativen Lampen und Lichtinstallationen können sie ins rechte Licht gerückt und mit der einen oder anderen Skulptur zu einem Kunstwerk veredelt werden. So können Sie zum Beispiel Ihre Chillout-Zone modern und stylish vom Rest des Gartens trennen oder auch einen Windschutz für besonders empfindliche Pflanzen schaffen.

Materialmix sorgt für Abwechslung

Besonders beliebt sind auch Zäune, die durch einen geschickten Materialmix locker und leicht wirken. Als Klassiker ist die niedrige Mauer verbreitet, auf der ein Metallzaun installiert wird, der zwar für Höhe und somit Sicherheit sorgt, aber den Blick nicht verstellt.

Aber auch Kombinationen aus Pfeiler aus einem Material und dann füllende Paneele aus einem andern sind häufig sehr attraktive Zaunbeispiele, die einen Garten sehr aufwerten und ihm einen würdigen Rahmen verleihen.

Gartenzäune dauerhaft schön

Wer einen schönen Gartenzaun besitzt, möchte natürlich auch möglichst lange etwas von ihm haben. Damit Wind und Wetter Ihrem wertvollen Gartenzaun nichts anhaben können, sollten Sie ihn regelmäßig fachmännisch pflegen und schützen. Dabei ist es vom Material Ihres Gartenzauns abhängig, welche Maßnahmen Sie wann ergreifen sollten.

Ist das verwendete Holz Ihres Gartenzauns vom Werk aus imprägniert, wird es besonders lange den äußeren Einflüssen widerstehen und auch vor Schädlingen und Fäulnis geschützt sein. Nichtsdestotrotz müssen Sie auch einen solchen Zaun hin und wieder pflegen.

Kontrollieren Sie bitte einmal im Jahr, ob alle Schrauben oder Nägel noch festsitzen, und reparieren oder ersetzen Sie bei Bedarf morsche und zerbrochene Leisten. Ist dies geschehen, sollten Sie sich an das Erneuern des Schutzanstrichs machen.

Der Untergrund bestimmt, wie Sie vorgehen müssen

Ist die alte Lackschicht noch weitestgehend geschlossen und zeigt nur wenig Verschleiß, streichen Sie einfach mit dem gleichen Holzschutz, der schon auf dem Zaun vorhanden ist. So wird die Farbe aufgefrischt und die Oberfläche erneut versiegelt. Der Gartenzaun erstrahlt so schnell wieder in seinem alten Glanz.

Ist die Farbe aber schon verwittert und stark angegriffen, sollten Sie den Zaun mit einer Schleifmaschine oder mit Sandpapier abschleifen. Dadurch werden die Übergänge zwischen offenen Stellen und festsitzendem alten Lack geglättet und alter, loser Lack abgetragen. Auch verwitterte Holzstellen werden angeschliffen und verlieren ihren grauen Ton. Stattdessen kehrt der ursprüngliche Holzton zurück. So werden besonders durchsichtige Holzlasuren sehr viel gleichmäßiger und sehen einfach besser aus. Wer einen Farblack aufträgt, kann etwas weniger gründlich vorgehen. Hier genügt es, wenn der Untergrund schön gleichmäßig glatt ist.

Achten Sie darauf, dass Ihrer Streichaktion einige trockene Tage vorangegangen sind, um sicherzugehen, dass das Holz schön trocken ist.

Ist die alte Farbe komplett oder an vielen Stellen ab, sollten Sie zuerst eine oder zwei Schichten Holzschutzgrund aufbringen. Die einzelnen Farbschichten können Sie dann mit einer Schaumstoffrolle, einem klassischen Pinsel oder aber viel schneller mithilfe einer Farbpistole aufbringen, das hängt ganz von Ihrer Vorliebe ab.

Auch Metallzäune brauchen Pflege

Im Grunde werden Gartenzäune aus Metall vergleichbar gepflegt. Auch hier prüfen Sie lose Stellen, die Güte der Lackschicht und die Befestigung der einzelnen Elemente. Ist alles fest und rostfrei, können Sie schleifen, gegebenenfalls grundieren und im Anschluss streichen.

Wer es einfacher möchte, kann gerne auf spezielle Farben zurückgreifen, die nur einen Anstrich nötig machen. Diese Produkte enthalten je nach Anwendungsgebiet, Grundierung und Lack, beziehungsweise Rostschutz und Farbe.

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